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Concrete Poetry oder die Interpretation menschengemachter Räume

Der Begriff der Concrete Poetry beschreibt, in seiner Mehrdeutigkeit, sehr gut den Charakter dieses langfristigen Projekts in dem es darum geht Räume, die wir durch das Schaffen von materiellen Strukturen kreieren, in ihrer Bedeutung zu interpretieren. Timm Ulrichs in Beton gegossene Worte „Concrete Poetry” waren eine Inspiration für den Titel der Serie. Die Vielfältigkeit der Begriffs erschließt sich durch die Doppelbedeutung des englischen Wortes „concrete”, die sowohl das Konkrete als auch den Baustoff Beton beschreibt. Konkret als „real und in einer Form existierend, die gesehen oder gefühlt werden kann” (Cambridge Dictionary) und Beton als Möglichkeit der Architektur beliebige Formen zu produzieren und ganz neue Wege des Ausdrucks zu schaffen. Darüberhinaus ist der Begriff „Concrete Poetry” aber auch die Beschreibung einer typografische Kunstform, in der die Visualisierung durch Anordnung von Lettern und Worten das zentrale Ausdrucksmittel ist. Auch umbaute Räume sind eine Form der konkreten - und durchaus auch betonierten - Poesie. Ihr willkürliches, wie auch unwillkürliches, Werden, Bestehen und Enden fordert die Wahrnehmung und Interpretation heraus.


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